The Gentle Way Book For People Who Believe In Angels

August 5, 2020

Nderzahlung

Filed under: Uncategorized — Tom Moore @ 4:21 PM

Frage: Sie haben in dem Film eine Bcherverbrennungsszene aufgenommen, die ist in Goethes Roman nicht enthalten. Was war der Grund dafr und auf welche Quelle sttzt sich diese Szene? Frage: Was hat sie an diesem Roman Goethes gereizt, ihn fr eine Verfilmung zu whlen? Egon Gnther: Das Frankfurter Stadtarchiv hat alle Bcherverbrennungen dieser Zeit notiert, einschlielich Rechnung des Henkers, der es besorgte, Holz, Stroh, sonstige Utensilien. Goethe schreibt ber eine Bcherverbrennung aus seinen Frankfurter Jugendtagen in “Dichtung und Wahrheit”, erster Teil, viertes Buch: “Es hatte wirklich etwas Frchterliches, eine Strafe an einem leblosen Wesen ausgebt zu sehen. Die Ballen platzten im Feuer und wurden durch Ofengabeln auseinandergeschrt und mit den Flammen mehr in Berhrung gebracht. Es dauerte nicht lange, so flogen die angebrannten Bltter in der Luft herum und die Menge haschte begierig danach. Auch ruhten wir nicht, bis wir ein Exemplar auftrieben, und es waren nicht wenige, die sich das verbotene Vergngen gleichfalls zu verschaffen wussten. Ja, wenn es dem Autor um Publizitt zu tun war, so htte er selber nicht besser dafr sorgen knnen.” Und: Ungefhrdete Literatur, das mag es wohl nie geben. Frage: Was waren die wichtigsten Prinzipien bei der Realisierung? Frage: Auch die Schluss-Szene, sie zeigt Albert unverndert in seinem Amt, weicht vom Roman ab. Was war der Grund fr diesen Schluss? Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle ebenfalls entfernt bzw. korrigiert. (ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft: Juli bis September 1977) .

Sonstiges: Es wurde an Originalschaupltzen in der DDR gedreht Die o.g. Angaben zum Film sind nach bestem Wissen gesammelt, aufgeschrieben und bearbeitet worden und enthalten zum Teil Texte aus fremden Webseiten bzw. literarischen Quellen. Egon Gnther: Weil ich das so meine. Weil die Dinge so laufen. Weil soviel oder sowenig dabei herauskommt. Und: Ich habe in einem Film mit Helga Schtz zusammen in Die Schlssel schon einmal das Recht auf Trauer behauptet. Hier wieder. Egon Gnther: Goethes “Werther”, man las ihn irgendwann, machte mich beim Wiederlesen nach 20 Jahren betroffen.

Die Sprache, die deutschen Zustnde. Und was einen jungen Mann diesen Kalibers zur Strecke bringt, wollte ich wissen. Was einen umbringen kann. Bekme man es heraus, man knnte besser auf Abhilfe sinnen. Die Bitte um Nachsicht ist in dem Film mit eingebracht und die Bitte, es fr sich selber zu bedenken. Werther, ein junger Mann, den es aus der Stadt in die “unaussprechliche Schnheit” der Natur zieht, lernt bei einem “Ball auf dem Lande” Lotte kennen und verliebt sich in sie, obgleich man ihn warnt, dass Lotte “schon vergeben” ist.

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